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Mittwoch, 21. Februar 2018

Bluebird von Erika Knight

Liebe Leserinnen, wenn ihr was Ausgefallenes mögt, dann kommt ihr an Erika Knight nicht vorbei.

Ihre Designs gefallen mir außerordentlich gut und haben meistens noch einen oder mehrere raffinierte eyecatcher.

Ich hab ja bereits die Überwurfjacke von ihr gestrickt, die mir so super gefällt, dass ich sie sehr oft trage.

Dann hab ich Mal auf ihrer Ravelry-Seite geschaut und mich total in den Bluebird verliebt und mir sofort die Anleitung gekauft.

Als Garn habe ich mir von Pascuali das Nepal ausgesucht. Es besteht zu 60% aus Baumwolle, 28% Leinen und 12% Brennnessel und passt mit der Nadelstärkenempfehlung von 3-4 genau zur Anleitung.

Ich hab meine tollen HiyaHiya Bambusnadeln in der Stärke 3,75 benutzt.

Zuerst wollte ich das Set gar nicht kaufen,weil ich ja sowieso nie mit so komischen Nadelstärken stricke!



Also war erst Mal wickeln angesagt.
Ich möchte den Pullunder zweifarbig machen.



Und schon sind die ersten Reihen gestrickt.

Das Garn fühlt sich im unbearbeiteten Zustand etwas starr und rau an, aber sobald es gestrickt ist, wird es sehr weich und anschmiegsam. Also nicht von der Haptik des Knäuels tauschen lassen.
Es ist ein Träumchen.



Auch meine Qualitätsprüferin Grete findet es kuschelig.



Das Rückenteil wird ohne Schnickschnack hochgestrickt.
Die Raffinesse kommt erst im Vorderteil, wie ihr hier auf dem Foto sehen könnt.



Zwischendurch etwas Vitamine tanken und mein Garn und das Strickstück dürfen sich in der Garnschale von Johannes Leitgeb ausruhen.



Jetzt heißt es nur noch vernähen und den raffinierten Ausschnitt stricken.



Ich finde es soooooo toll!!!



Und gleich Mal angezogen!



Und natürlich hab ich mir, wie auf der Anleitung abgebildet, die Haare blau gefärbt!





Ich mag es ja gerne mal etwas ausgefallen und locker um die Hüfte, da ist dieser tolle Bluebird absolut das Richtige.

Das ist schon jetzt ein absolutes Lieblingsteil!

Mittwoch, 14. Februar 2018

Lizardtuch von Morbendesign

In der veganen Handarbeitsgruppe auf Facebook läuft seit 1.Februar der CAL zum Lizard, wir sind zwar nicht viele Teilnehmer, aber es macht  viel Spaß!

Verwendet habe ich hierfür einen von mir gewickelten 5-fädigen Bobbel und eine Häkelnadel der Stärke 4,5.



Gleich morgens ging es los, mit häkeln und Kaffee.



Danach habe ich gewechselt, auf häkeln und Grete. Sie darf natürlich nicht fehlen beim Handarbeiten.



Hier sieht man die schönen Farben schon ganz gut.



Das Tuch ist sehr einfach zu fertigen und von daher auch sehr gut für Anfänger geeignet. Die Anleitung ist kostenlos und beinhaltet nur die Häkelschrift.



So, fertig! Jetzt nur noch mit festen Maschen umhäkeln, dann kann es gewaschen und gespannt werden.
Ich habe abwechselnd bei den Zipfelchen eine Holzkugel und ein kleines Glöckchen mit eingehäkelt.



So, nach dem Waschen wird das Lizardtuch auf meiner Ilse gespannt.



Und zack, hängts auch schon beim Schatz um den Hals.



Hier nochmal in der ganzen Schönheit!

Einem geübten Häkler flutscht dieses Tuch richtig von den Nadeln, es ist nicht sehr abwechslungsreich und klappt super mal so nebenbei.

Für einen Anfänger ist es meines Erachtens sehr gut geeignet.

Mittwoch, 7. Februar 2018

Testbericht kleines Nadelset Hiya Hiya

In jeder Handarbeitsgruppe, in der ich bin, wird mehrmals gefragt, welche Nadeln man denn zum Stricken empfehlen könne.

Diese Frage ist natürlich nicht so einfach zu beantworten, da jeder andere Vorlieben hat. Einer mag spitze Lacenadeln, die ich z. B. von  Addi besitze, andere mögen gerne Holznadeln usw.

Nachdem mir die schraubbaren Nadeln von knitpro, die wirklich wunderschön bunt sind, ständig während des Strickens wieder aufgedreht wurden, bin ich auf die Suche gegangen.

Das war gar nicht so einfach, weil ich unbedingt mal Nadeln von Chiagoo oder Hiya Hiya, von denen ich schon so viel gelesen hatte, in der Hand haben wollte.

Alle Handarbeitsläden in und um Augsburg wurden aufgesucht, aber keiner hatte auch nur eine Nadel von den beiden genannten Marken.

Es gibt nur knitpro, die ich auf gar keinen Fall mehr kaufen würde oder das Addi Klickset. Das hat mir auch gut gefallen, nur hab ich gelesen, dass es diese auch öffnet, wenn man fest strickt.
Da ich fest stricke, kommen diese leider auch nicht für mich infrage.

Also fuhr ich mit meinem Mann nach München in die Mercerie.

Das ist ein wunderschöner Wollladen mit Café und allem Pipapo.

Dort gab es dann endlich die heißersehnte Hiya Hiya in meiner meistverwendeten Stärke 4,5 aus Metall und mit einem 50cm langem Seil und den dazugehörigen Pads zum Zudrehen.

Gleich nach Hause, Probestricken!

Was soll ich sagen, ich war begeistert! Und bin es immer noch. Ich hatte immer drauf gewartet, dass sich das Seil lockert, aber ich habe meine gesamte Tunika gestrickt ohne irgendwelche Probleme. Das tolle an den Verbindungen ist nämlich, dass sich das Seil während des Strickens mitdreht und somit kein Drall entsteht, der das Seil lösen könnte. Zudem sind die Übergänge von Seil zu Nadel ein Traum und absolut nicht zu spüren.

Nachdem mich meine eine Nadel so begeistert hat, beschloss ich, mir das kleine Set zu leisten.
Auf dem Foto sind nicht alle Nadelspitzen anwesend, da sich einige noch in zu verarbeitenden Strickstücken befinden. 😉


Dieses hab ich mir in der Bambus-Ausführung gekauft.

Enthalten sind die Nadelstärken 2,75, 3,25, 3,5, 3,75, 4, 4,5 und 5 mm.
Zweimal Seile in 60 cm, einmal 80 cm und einmal 100 cm und natürlich die dazugehörigen Pads zum Verschrauben und ein zusätzlicher Stift.

Das Gewinde ist um einiges länger und stabiler als das der Nadeln, die ich wutentbrannt entsorgt habe.



Bei den Bambusspitzen muss man nur darauf achten, beim Zusammenschrauben diese mit den Pads nicht am Holz zu nehmen, sondern am Metall.




Hier kann man den nahtlosen Übergang von Seil und Nadel sehr gut erkennen. Da ziept und hakt absolut gar nichts.



Nadelstärke 4,5 nebeneinander zum Vergleich von Metall und Bambus.

Ich hoffe, ich konnte einige offene Fragen beantworten, falls nicht, schreibt mir einfach.

Mein Fazit: absolut super verarbeitetes Nadelset mit tollem Zubehör in einer sinnvollen Brokattasche, in der man dass auch alles schön unterbringt.

Ist auch ein tolles Geschenk!

Mittwoch, 31. Januar 2018

Der Askews me Poncho von Stephen West!

Im Blog von Julia hab ich letztes Jahr zum ersten Mal den Askews me Poncho gesehen und war fasziniert!

Wochenlang bin ich um die Anleitung rumgeschlichen, bis ich sie mir endlich gekauft hatte.

Aber angefangen den Poncho zu stricken habe ich noch lange nicht.
Ich hab mir die englische Anleitung einfach nicht zugetraut!

Zuerst hab ich noch geübt und hab die Sienna Socks, deren Anleitung auch in englisch ist, erfolgreich gestrickt, dann hab ich mir die Zeitschrift Die Brioche-Bibel gekauft und einige Objekte daraus gestrickt, was alles natürlich super geklappt hat.

Mein Mann, der unbedingt diesen Poncho wollte, rückte mir nicht von der Pelle und so hab ich, den Neujahrsvorsätzen sei Dank, nun endlich, fast neun Monate später, mit dem tollen Poncho begonnen.



YouTube hat mir beim zweifarbigen Anschlag super geholfen.



Und schon ist der Kragen fertig!
Und, was soll ich sagen, es macht so Spaß und ist so pippieinfach, dass ich meinen Heidenrespekt davor gar nicht mehr nachvollziehen kann!



Hier schon mal die erste Anprobe mit der hellen Seite außen.



Und hier die dunkle Seite außen.

Sieht beides toll aus.

Ich hab, wie ihr sicher schon erkennen konntet, zweifädig gestrickt, nämlich mit Atlantic von Katia und Glanzperle von Schachenmayr. Premiere hatten meine nagelneuen Hiya Hiya Nadeln, die ich mir in der Mercerie in München gekauft habe.
Mittlerweile habe ich mir das kleine Set geleistet, über das ich nächste Woche genauer berichten werde.



Es wird, es wird!
Und es sieht so raffiniert aus und ist doch so einfach.
Ich bin begeistert!



Grete auch! 😉



Hier sieht man beide Seiten sehr schön.
Mittlerweile sind so viele Maschen erreicht, dass ich mit drei Rundstricknadeln am Werkeln bin.



Fertig!




Mein Mann ist glücklich, ich bin sehr zufrieden mit mir und viel mutiger geworden.

Inzwischen hab ich schon die nächste englische Anleitung auf den Nadeln, diesmal von Erika Knight.

Ihr dürft gespannt sein.

Dienstag, 23. Januar 2018

Überwurfjacke von Erika Knight

Im Zuge des Machdasufofertigkal von Jetztkochtsieauchnoch habe ich meine  raffinierte Jacke von Erika Knight fertiggestellt.

Die Anleitung habe ich aus der Zeitschrift Stricken for you 2/2016.
Also schon etwas älter.
Es gibt sie aber auch einzeln auf Ravelry zu kaufen..

Ich hab dazu von Gründl das Garn Living und Nadeln der Stärke 9 benutzt und mir die Anleitung hierfür zurechtgebastelt.



Das Rückenteil und die Ärmel werden glattrechts und die Vorderteile mit eins rechts, eins links gestrickt.

Bei der Nadelstärke geht die Chose recht flott voran.



Hier sieht man schon den ersten Ärmel. Da ich vernähen hasse, habe die Ärmel rundgestrickt.



Von den beiden Vorderteilen hab ich gar keine Fotos, weil das so zackig voranging.😉



Fällt wunderschön!



Mich hat das raffinierte Rückenteil so angesprochen, dass ich unbedingt diese Jacke machen musste!









Ich trage sie sehr gerne, meine Kuscheljacke. Das Prairietuch und mein selbstgenähtes T-Shirt passen auch super dazu.

Die Anleitung ist schön strukturiert und einfach zu verstehen.
Ich denke, ein etwas fortgeschrittener Anfänger kommt gut damit zurecht.

Dienstag, 16. Januar 2018

Tunika aus Tencel

Lange haben wir alle gewartet, seit Sommer, auf unser heißersehntes Tencelgarn von Vegarn.
Kurz vorm Jahreswechsel kam es an und das Warten hat sich gelohnt!

Die Farben sind sehr kräftig und haben einen wunderschönen Glanz.

Ich wusste schon, dass es ein kurzärmeliges Oberteil werden sollte und habe mich für die Tunika Rosengarten von 100Farbspiele entschieden.

Und los gings!


Empfohlen wird eine Nadelstärke von 3,5, da ich aber fest stricke, habe ich mich für meine neuen Hiya Hiya Nadeln in 4,5 entschieden.

Das Tencelgarn lässt sich wunderbar verstricken und so bin ich flott vorangekommen.



Bald kann ich die Tunika unter den Armen schließen.


Und schon ist es geschehen.

Da ich mit der Strickschrift für die Zunahmen in der Mitte des Vorderteils nicht klarkam, habe ich mir selbst was ausgedacht.


Hier die schöne Raglanlinie.



Meine Rettungslinie.
Die Streifen habe ich mir auch selbst ausgedacht.



So, fertig! Nur noch die doofen Fäden vernähen, waschen, trocknen und dann endlich anziehen!



Das Rückenteil habe ich auch meinen Vorstellungen angepasst und mittels verkürzter Reihen länger als das Vorderteil gemacht.



Nach dem Waschen ist die Tunika noch viel weicher geworden.
Es fühlt sich ähnlich seidig an wie Bambusgarn, das ich ebenfalls sehr gerne benutze.







Für Größe 42 habe ich vom roten Garn 350g und vom goldenen Garn 150g verbraucht.

Ich habe ein neues Lieblingskleidungsstück!